Vanderbilt Zutrittskontrolle & Notstromversorgung mit Voltage-in-Parallel-Lösung und Controller-Redundanz

Medizinisches Verwaltungsbüro mit 150+ Mitarbeitern, Frankfurt am Main

  • Bürogebäude mit über 150 Mitarbeitern
  • 32 Türcontroller
  • 13 Netzteile – Voltage-in-Parallel-Redundanz
  • bis zu 7 Tage Notstromversorgung
  • Cold-Standby für Hauptcontroller
  • Umschaltzeit des Hauptcontrollers <20 Sekunden
  • Besitzer kann selbst Mitarbeiter verwalten und neue Karten erstellen
  • Umbau im laufenden Betrieb! Ausfallzeit von <1 Minute!
  • Zutrittskontrolle von Siemens-Vanderbilt

Das Thema Notstromversorgung wird von vielen Besitzern einer elektronischen Anlage leider viel zu oft vernachlässigt. Dabei ist es ganz egal ob es der hauseigene Serverraum, die Alarmanlage oder das Zutrittskontrollsystem ist. Bei unseren Projekten wird die Redundanz eines Systems immer mit großer Wichtigkeit berücksichtigt. So können wir dem Kunden die Garantie geben, dass selbst im Falle eines vorsätzlich herbeigeführten Stromausfalls oder eines technischen Defekts die wichtigsten Funktionen seiner Anlage oder des Gebäudes noch funktionieren.

Davon profitiert nun einer unserer neusten Kunden. Stellen sie sich ein größeres Bürogebäude mit ca. 150 Mitarbeitern vor, jede Außen- und Abteilungstür elektronisch gesichert, mit unterschiedlichen Bereichen und Berechtigungen für jeden einzelnen Mitarbeiter und zwei Fahrstühlen, welche ebenfalls nur mit den kontaktlosen Berechtigungskarten der Zutrittskontrolle funktionieren.

Durch Ausfälle von Netzteilen in seinem vorherigen Zutrittskontrollsystem kam es bei unserem Kunden zwischenzeitlich zu einem Totalausfall der Türsteuerung. Ursache hierfür war, dass ursprünglich keine ausreichende Notstromversorgung geplant wurde, die Netzteile der Türcontroller dauerhaft überlastet waren und nun die Türsteuerung des kompletten Gebäudes zusammenbrach. Also wandte sich der Kunde an uns mit einem Notfall, um sein Problem zu lösen – so schnell wie nur möglich. In der Zwischenzeit wurden die Eingänge des Gebäudes von einem Sicherheitsunternehmen mit Security Mitarbeitern bewacht – und das kostete den Kunden zusätzlich viel Geld. Durch eine schnelle, provisorische Reparatur konnten unsere Techniker die Anlage wieder zur Funktion verhelfen. „Aber in diesem Zustand können wir die Anlage nicht belassen“, teilten wir unserem Kunden mit. Also hat der Kunde uns beauftragt, sein Zutrittskontrollsystem auf den aktuellen Stand der Technik umzubauen – und noch mehr…

Innerhalb kürzester Zeit haben wir es geschafft ein technisches Wunderwerk zu vollbringen. Wir haben die womöglich weltweit erste redundante Stromversorgung im Kleinspannungsbereich mit 13 Netzteilen, welche parallel zueinander geschaltet sind und 32 Türcontroller mit Strom versorgt, entwickelt. Weiterhin konnten wir unseren neu gewonnen Kunden noch glücklicher machen als wir ihm beiläufig die Betriebsdauer im Notstrommodus nannten: 7 Tage! Das ist genug Zeit, um sich bei Problemen an uns als Sicherheitsunternehmen des Vertrauens zu wenden. Selbst bei bis zu zwei defekten Netzteilen würde das intelligente System den Ausfall erkennen und durch die Parallelschaltung selbstständig die Spannungsversorgung durch die umliegenden Netzteile übernehmen.

Um die Zuverlässigkeit des Haauptcontrollers zu erhöhen, der die 32 Türcontroller verwaltet, wurde ein zweiter Hauptcontroller in Cold-Standby-Methode installiert. Dies bedeutet, dass durch manuelle Umschaltung im Fehlerfall (z.B. Defekt des ersten Hauptcontrollers) das Gesamtsystem auf den zweiten Hauptcontroller umgeschaltet wird. Hierdurch sind die Türcontroller innerhalb von weniger als 20 Sekunden wieder beitriebsbereit und der Zutritt kann wieder zuverlässig geregelt werden – auch ohne zeitkritischen Eingriff eines Technikers.

Während des Umbaus musste das System weiterhin funktionieren – aus diesem Grund haben wir uns für einen parallelen Umbau im laufenden Betrieb entschieden. So hat der Kunde und dessen Mitarbeiter, bis auf einen einminütigen Ausfall beim Umstecken des neuen Hauptcontrollers, vom Umbau fast nichts bemerkt.

Bei der Überprüfung der Datenleitungen, die die einzelnen Türcontroller miteinander verbinden, stellten wir während den Umbauarbeiten zudem noch eine fehlerhafte Verdrahtungsweise fest. Unser Kunde berichtete uns, dass es in der Vergangenheit immer wieder kurze Ausfälle der Zutrittskontrolle von wenigen Minuten gegeben hatte. Einen Grund hierfür konnte weder der Kunde noch dessen ehemaliger Sicherheitstechnikdienstleister nennen.

Wir korrigierten die fehlerhaften Verdrahtungen – seitdem läuft das Zutrittskontrollsystem ohne jegliche Ausfälle. Mit Stolz können wir sagen, dass unser Kunde mit seiner neuen Anlage überaus zufrieden ist und er uns seitdem an seine engsten Geschäftspartner weiterempfiehlt. Mit unserer sorgfältigen und auf Nachhaltigkeit orientierten Projektplanung und Montageausführung konnten wir erneut einen Neukunden von uns als Premiumdienstleister für Sicherheitstechnik überzeugen.